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McStudy Bericht: Das Survival Camp 2009
 

Selbsterfahrung, eigene Grenzen überwinden, Survival Techniken erlernen, Verbesserung der Team- und Führungskompetenz, seine eigenen Stärken und Schwächen kennenlernen – das waren die Erwartungen, mit denen die Teilnehmer in das Survival Camp im August letzten Jahres gegangen sind. Das alles wollten sie vom Training in der freien Natur mitnehmen.

Wie will man einen Mehrwert für den Alltag, fürs Büro aus einem Seminar im Wald mitnehmen, bei dem es doch mehr um Überlebenstechniken geht, die man in der Zivilisation ohnehin nicht braucht?

Doch schon am ersten Tag zeigte sich, dass das Survival Camp einen idealen Rahmen bildet, um Teamprozesse zu beobachten und mit zu gestalten. Man wird beim Camp als Gruppe in einer Survival Situation vor viele Probleme und Herausforderungen gestellt, die es gemeinsam zu lösen gilt.

Ideale Bedingungen um seine eigene Führungs- und Teamkompetenz zu beobachten, Feedback zu bekommen und zu schauen, wie andere Führungskräfte eine Gruppe leiten.

Survival-Team

Die Teilnehmer erlernten, wie man aus einfachsten Hilfsmitteln eine Unterkunft baut, ein Feuer entfacht, Wasser filtert und wie man Brot und Marmelade selber herstellt. In der 36 Stunden Übung wurden die Teilnehmer dann vor weitere Herausforderungen gestellt. Dazu gehörte das überqueren eines Flusses und das Anwenden der zuvor erlernten erste Hilfe Maßnahmen in einer Stresssituation. Hier war das funktionierende Team unverzichtbar.
Bei der SOLO Übung war nun Orientierung im Dunkeln gefragt. Die Teilnehmer mussten im Dunkeln zu ihrem Schlafplatz finden, an dem sie dann alleine die Nacht verbrachten. Die Teilnehmer haben in dieser Extremsituation viel über sich selber und das Verhalten im Team gelernt, sie haben ihr Selbstbewusstsein und ihre Führungskompetenz gestärkt, sie haben gefühlt, wie wichtig ein funktionierendes Team ist, bei dem offen und direkt kommuniziert wird. Am Ende des Survival Camps waren alle begeistert, dass sie diese Survival Erfahrung machen durften.

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McStudy Eine Kurzgeschichte zum Thema Wahrnehmung von Teammitgliedern

Ein Wanderzirkus hatte seinen Elefanten in einem Stall in der Nähe einer Stadt untergebracht, in der man noch nie einen Elefanten gesehen hatte.
Vier neugierige Bürger hörten von dem verborgenen Wunder und machten sich auf, um vielleicht im Voraus einen Blick darauf zu erhaschen. Als sie jedoch zu dem Stall kamen, fanden sie, dass es kein Licht darin gab. Sie mussten ihre Untersuchung also im Dunkeln vornehmen.

Der eine bekam den Rüssel des Elefanten zu fassen und meinte folglich, das Tier müsse einer Wasserpfeife ähneln.

Der zweite erfühlte ein Ohr und schloss, es sei eine Art Fächer.

Der dritte, der ein Bein anfasste, konnte es nur mit einer lebenden Säule vergleichen.

Und der vierte schließlich, der seine Hand auf den Rücken des Elefanten legte, war überzeugt, eine Art Thron vor sich zu haben.

Wahrnehmung im Team

Keiner von ihnen konnte sich ein vollständiges Bild machen, und den Teil, den ein jeder erfühlte, konnte er nur in Begriffen beschreiben, die ihm bekannte Dinge bezeichneten. Das Ergebnis der Expedition war Verwirrung. Jeder der vier war sicher, dass er recht hatte; und keiner der anderen Bürger der Stadt konnte verstehen, was wirklich geschehen war, was die vier tatsächlich erfahren hatten.

Quelle: Rost, Dietmar/Machalke, Joseph (Hrsg.):Auf der Durchreise, Gütersloher Verlagshaus GmbH, Gütersloh

TIPP: Im Rahmen von McStudy können versäumte Kursteile durch kostenlosen
Besuch in der Folgeausbildung nachgeholt werden.

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McStudy Spruch der Woche

"Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat,
sich selbst zu beherrschen "

Albert Schweitzer

McStudy Der "heiße" Termin
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Survival Camp I & II

Überwinden Sie Ihre Grenzen und bewältigen Sie neue Herausforderungen!

Die meisten Menschen wachsen in der „Komfortzone“ der Zivilisation auf. Dadurch wird es unnötig, überlebens-wichtige Techniken und Fertigkeiten zu erlernen.

Diese Techniken erhöhen jedoch unser Selbstvertrauen und Selbstbild, unsere Selbstwirksamkeit und unseren Mut Neues uns Unbekanntes zu wagen. Im Survival Camp lernen Sie, wie man Notunterkünfte aus einfachsten Materialien baut und wie man sich in der freien Natur ohne Supermarkt ernährt. Durch verschiedene Aufgaben, bei denen Sie auch Höhen und Tiefen überwinden dürfen, lernen Sie sich selbst und Ihre Grenzen besser kennen. Und werden feststellen, wie wichtig das Team und eine wirksame Kommunikation in jeder Situation sind.

Bevor es in die freie Wildnis geht, werden Sie das nötige theoretische Wissen von unseren professionellen Trainern vermittelt bekommen.

Im Survival Camp II werden Sie die Grundlagen, die Sie im Survival Camp I erlernt haben vertiefen und erweitern. Wo Sie im Survival Camp I noch Hilfsmittel hatten sind Sie nun noch mehr auf sich gestellt.

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McStudy Tipp der Woche

Die Petroleumlampe

In einem Dschungel-Camp waren die Teilnehmer eine Woche lang auf sich alleine gestellt. Sie hatten reichlich Vorräte dabei, nur an eines hatten sie nicht gedacht: Nach fünf Tagen war der Docht in ihrer Petroleumlampe so weit verbraucht, dass er sich nicht mehr ins Petroleum eintauchen ließ. Sie hatten auch kein Petroleum mehr zum Nachfüllen. Zwar war in der Lampe noch genügend Petroleum drin, aber der Docht reichte nicht mehr so weit nach unten. Was taten die Camper, damit ihre Lampe weiterhin brannte?

Survival Camp

Brauchst du einen Tipp?
Pertoleum ist ein Öl, und wenn man die Eigenschaften von Öl kennt, ist die Lösung nicht mehr weit.

Lösung: Sie füllten zusätzlich Wasser in die Lampe. Öl und Wasser vermischen sich nicht. Das noch vorhandene Petroleum war leichter und schwamm über dem Wasser.

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Deborah Boersing

Deborah Börsing
E-Mail:
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Fon: 030 754 53 44 7

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Daniel Schaefer

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